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cantoSonor
Das singende Klangversprechen

Vier Opernsänger, die alle schon auf den großen Bühnen weinten, starben, lachten und dabei auch noch an Text und Töne dachten, denen eben jene Bühnen zu klein wurden und die ihr Solistendasein auf die Ebene des Quartettgesangs hoben, das ist cantoSonor.
Ganz cantoSonor?
Nein!
In einer kleinen aber bedeutenden Ecke sitzt der musikalische Nukleus hinter den Tasten, mit denen er einen Musikteppich webt, der den Stimmenmonsun in ein seidiges Klangbett führt.
So werden die fünf Freunde, sobald sie eine Bühne erklimmen, mal zum wuchtigen Orkan, mal zur sanften Pianissimo-Brise, mal zum scharfen Paprikagulasch oder zum süßen Klangsorbet.
Der Liederstrauß ist dementsprechend umfangreich: Vom romantischen Klassiker bis zum humoresken 20er-Jahre-Schlager, vom bekannten Evergreen bis zu den erst bald bekannt werdenden eigenen Liedern.
Was den Musikmännern aber das Wichtigste ist, kann nicht übersehen bzw. überhört werden:
Der Spaß an der Sache, die Freude am Blödeln, am hohen musikalischen Niveau aber auch am Veralbern desselben.

Markus Herzog

Markus Herzog

Der in Ingolstadt geborene und im Chiemgau aufgewachsene Tenor hat erst spät, nach seinem Abitur und einem Intermezzo der Verfahrenstechnik, zur Musik gefunden. Nach Abschluss des Richard-Strauss-Konservatoriums hat er zunächst 6 Jahre im Ulmer Opernchor Theaterluft geschnuppert, bis ihn Hellmuth Matiasek als Solist nach Andechs holte und er, über die Stationen Regensburg und Augsburg, schliesslich an der Bayerischen Staatsoper in München landete. Als Solist ist er seit 2009 ständiger Gast bei den Festspielen in Erl, wobei er von "Ismaele" in Nabucco bis "Schwan" in Carmina burana ein breites Spektrum abdeckt. Geistliche Konzerte im In- und Ausland runden sein Portfeuille ab.

Markus Herzog

Ulfried Haselsteiner

Der in Lienz/Österreich geborene Tenor studierte am Mozarteum in Salzburg Gesang bei Eva Iles und Boris Bakow. Für seine Interpretation des Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen erhielt er den Hanna Ludwig Preis und schloss damit die Opernklasse mit Auszeichnung ab.
1999 debütierte er als Max in Webers Freischütz an der Staatsoper Prag.
Im Jahr 2000 ging er mit Zauberflöte und Fledermaus auf Japan Tournee.
Seither ist er zu Gast in zahlreichen europäischen Opernhäusern, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Liceu Barcelona, das Teatro dell’Opera Roma, das Teatro Massimo Palermo, das Teatro Regio Torino und die Salzburger Festspiele.

Markus Herzog

Florian Podgoreanu

Der in Ploieşti/Rumänien geborene Konzertpianist und Bariton wurde am Musik Lyzeum seiner Geburtsstadt ausgebildet. Anschließend studierte er am „George Enescu Musikgymnasium“ in Bukarest bei Ileana Busuioc Klavier.
Im Jahr 2003 setzte er seine musikalische Ausbildung als Konzertfachstudent bei Cordelia Höfer an der Universität Mozarteum Salzburg fort. Parallel auch Gesangsausbildung bei Prof. Boris Bakow.
Die aktive Teilnahme an Meisterkurse u.a. bei Viniciu Moroianu, Lory Wallfisch, Sergei Dorensky, Rolf Dieter Arens, Elisabeth Leonskaja und Trevor Pinnock, ergänzt seine Ausbildung.
Er ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Klavier- und Kompositionswettbewerbe.
Im Juni 2008 spielte er einen Konzertauftritt im Rahmen des Berliner-Philharmonischen Salons im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Ebenfalls 2008 führte er das 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff mit der Philharmonie Ploieşti in Rumänien. 2011 spielte Florian das 1. Klavierkonzert von F. Chopin mit dem Symphonie Orchester Berlin im großen Saal der Berliner Philharmonie.
Bei CantoSonor zuerst Pianist, stellte er nun seine samtige Baritonstimme zur Verfügung.

Markus Herzog

Michael Doumas

Der in Bielefeld geborene Bass studierte in seiner Heimatstadt zunächst Amerikanistik, Geschichts- und Literaturwissenschaften. Es folgte ein Gesangsstudium bei Tom Krause an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.
Von 2002-2004 war er am Theater Regensburg engagiert, wo er u.a. Sarastro, Colline, Alidoro und den Großinquisitor gab.
Seitdem führten ihn Gastverträge nach Wien, Mannheim, Magdeburg, Antwerpen, Luxemburg, Santander, Schanghai, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival und zu den Tiroler Festspielen Erl (Ring des Nibelungen, Lohengrin, Meistersinger, Parsifal, Tannhäuser, Elektra). An der Hamburger Kammeroper war er als Bartolo, Pasquale, Komtur, Kuno und Frank zu hören.
Im Konzert sang er neben Oratorien von Schütz, Bach, Mozart, Haydn, Schubert, Dvorak, Rossini und Theodorakis auch Liederabende mit deutschen und russischen Komponisten.