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 „Die fünf Männer ergänzen sich gegenseitig perfekt.
Ich hatte selten so viel Spaß wie bei diesem Konzert"
Edith Haller,
Opernsängerin

 

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Die Musiker

 

Markus Herzog
Der in Ingolstadt geborene und im Chiemgau aufgewachsene Tenor hat erst spät, nach seinem Abitur und einem Intermezzo der Verfahrenstechnik, zur Musik gefunden. Nach Abschluss des Richard-Strauss-Konservatoriums hat er zunächst 6 Jahre im Ulmer Opernchor Theaterluft geschnuppert, bis ihn Hellmuth Matiasek als Solist nach Andechs holte und er, über die Stationen Regensburg und Augsburg, schliesslich an der Bayerischen Staatsoper in München landete. Als Solist ist er seit 2009 ständiger Gast bei den Festspielen in Erl, wobei er von "Ismaele" in Nabucco bis "Schwan" in Carmina burana ein breites Spektrum abdeckt. Geistliche Konzerte im In- und Ausland runden sein Portfeuille ab.

 

 

Ulfried Haselsteiner
Der in Lienz/Österreich geborene Tenor studierte am Mozarteum in Salzburg Gesang bei Eva Iles und Boris Bakow. Für seine Interpretation des Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen erhielt er den Hanna Ludwig Preis und schloss damit die Opernklasse mit Auszeichnung ab.
1999 debütierte er als Max in Webers Freischütz an der Staatsoper Prag.
Im Jahr 2000 ging er mit Zauberflöte und Fledermaus auf Japan Tournee.
Seither ist er zu Gast in zahlreichen europäischen Opernhäusern, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Liceu Barcelona, das Teatro dell’Opera Roma, das Teatro Massimo Palermo, das Teatro Regio Torino und die Salzburger Festspiele.

 

Ludovik Kendi
Der in Siebenbürgen geborene Bariton studierte an der Musikakademie Gheorge Dima in Cluj Napoca und am Mozarteum Salzburg.
Noch während des Studiums sang er als Solist an den Nationaltheatern Bukarest und Budapest, der ungarischen und rumänischen Staatsoper Cluj, dem Maggio Musicale Firenze und dem Staatstheater Nürnberg.
2003 sang er als Solist bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung Sir Simon Rattles und gewann in Braila den Harriclea Darclée Wettbewerb.
Im Jahr 2006 gewann er den Schloss Rheinsberg Wettbewerb mit der Titelrolle in Verdis Nabucco.
In seinem Repertoire hat der Bariton, der vorwiegend im italienischen Belcanto-Fach singt, 15 Hauptrollen.

 

 

 

Michael Doumas
Der in Bielefeld geborene Bass studierte in seiner Heimatstadt zunächst Amerikanistik, Geschichts- und Literaturwissenschaften. Es folgte ein Gesangsstudium bei Tom Krause an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.
Von 2002-2004 war er am Theater Regensburg engagiert, wo er u.a. Sarastro, Colline, Alidoro und den Großinquisitor gab.
Seitdem führten ihn Gastverträge nach Wien, Mannheim, Magdeburg, Antwerpen, Luxemburg, Santander, Schanghai, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival und zu den Tiroler Festspielen Erl (Ring des Nibelungen, Lohengrin, Meistersinger, Parsifal, Tannhäuser, Elektra). An der Hamburger Kammeroper war er als Bartolo, Pasquale, Komtur, Kuno und Frank zu hören.
Im Konzert sang er neben Oratorien von Schütz, Bach, Mozart, Haydn, Schubert, Dvorak, Rossini und Theodorakis auch Liederabende mit deutschen und russischen Komponisten.

 

Florian Podgoreanu
Der in Ploieşti/Rumänien geborene Konzertpianist wurde am Musik Lyzeum seiner Geburtsstadt ausgebildet. Anschließend studierte er am „George Enescu Musikgymnasium“ in Bukarest bei Ileana Busuioc Klavier.
Im Jahr 2003 setzte er seine musikalische Ausbildung als Konzertfachstudent bei Cordelia Höfer an der Universität Mozarteum Salzburg fort.
Die aktive Teilnahme an Meisterkurse u.a. bei Viniciu Moroianu, Lory Wallfisch, Sergei Dorensky, Rolf Dieter Arens, Elisabeth Leonskaja und Trevor Pinnock, ergänzt seine Ausbildung.
Er ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Klavier- und Kompositionswettbewerbe.
Im Juni 2008 spielte er einen Konzertauftritt im Rahmen des Berliner-Philharmonischen Salons im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Ebenfalls 2008 führte er das 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff mit der Philharmonie Ploieşti in Rumänien. 2011 spielte Florian das 1. Klavierkonzert von F. Chopin mit dem Symphonie Orchester Berlin im großen Saal der Berliner Philharmonie.
Er tritt regelmäßig als Kammermusiker sowie als Jazzpianist auf.

 

   

 

cantoSonor

Woher kommt das?


Die vier Opernsänger, Markus Herzog, Ludovik Kendi, Ulfried Haselsteiner und Michael Doumas trafen sich zum ersten Mal bei den Proben zu Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“.
Da sie sich nicht nur musikalisch, sondern auch privat bestens verstanden, entschlossen sie sich, auch abseits des Opernbetriebes miteinander Musik zu machen. Die altehrwürdige Form des Männergesangsquartetts wird wiederbelebt und von Klischees entstaubt.
Begleitet von dem Konzertpianisten Florian Podgoreanu, bietet cantoSonor verschiedene unterhaltsame Programme auf hohem künstlerischem Niveau, die mit viel Witz und Charme präsentiert werden.
Wie der Name ‚canto – singen‘ und ‚sonor – klangvoll‘ vermuten lässt, bieten die fünf Künstler ein eindrucksvolles Klangerlebnis auf höchstem Level. Ihr Repertoire reicht von Volksliedern und Renaissancesätzen über romantische Chorliteratur bis zu Evergreens, Barbershop und Jazzstandards.
Das Ergebnis ist ein Vokalensemble, dessen Stimmen sich nicht nur perfekt ergänzen, sondern das auch satt genug klingt, um auf Mikrofone verzichten zu können. Dadurch wird dem Zuhörer ein herrlich natürlicher, voller Klang vermittelt.
"Wir sind da, um zu unterhalten!"
Und das machen sie mit spür- und hörbarem Spaß an der Sache. Ob auf der kleinen oder großen Bühne, wie zB. 2014 bei den Tiroler Festspielen in Erl.